Zunächst ein paar Stehsätze von einigen meiner KlientInnen:
• Mein Arzt hat gemeint, ich soll doch Psychotherapie beginnen, Medikamente alleine lösen meine Depression nicht.
• Mein Partner macht mich krank.
• Wie kann ich mich besser kennenlernen?
• Ich weiss nicht mehr, wo mir der Kopf steht.
• Immer wieder mache ich mir so grosse Vorwürfe. Meine Schuldgefühle machen mir das Leben schwer.
• Mein Körper zeigt Symptome, die mit der herkömmlichen Medizin alleine nicht weggehen.
• Ich brauche Unterstützung bei der Suche nach neuen Lebensperspektiven.
• Meine Stimmungsschwankungen machen mir das Leben schwer.
• Ich will endlich wo ankommen und nicht immer nur suchen.
• In mir steckt so viel Zorn, ich brauche wen, sonst platze ich.
• Meine Angstattacken führen dazu, dass ich schon vor der Angst Angst habe.
Möglicherweise erkennen sie den einen oder anderen
Satz hier wieder - sei es aus früheren Zeiten oder auch aus der Gegenwart. Wie immer auch ihr persönlicher Satz lauten würde, Menschen
die Psychotherapie aufsuchen, haben etwas gemeinsam: Die Wahrnehmung, dass etwas (oder vielleicht vieles) nicht mehr passt. Sie selbst
haben sich verändert. Ihre Situation hat sich verändert. Menschen, die Ihnen nahe sind, haben sich verändert. Oder es hat sich eben
überhaupt nichts verändert - wo sich doch endlich, bitte sehr, etwas bewegen sollte! Vielleicht gibt es schon lange ein Unbehagen, aber
bis vor kurzem hatten Sie ausreichend Ablenkung
davon.
Es ist möglich, dass dann auch Symptome ihren Weg finden. Viele Leute bekommen körperliche Symptome, andere psychische Krankheiten, manche beides. Je nach Neigung und Veranlagung tauchen Magenschmerzen auf, Schlaflosigkeit, Kopfweh, Essstörungen, Suchtverhalten, Depressionen, Psychosen - alles, was vorstellbar ist. Psychotherapie kann helfen, diese Symptome zu überwinden.