Was Sie in der Psychotherapie bei mir erwarten können, ist eine Haltung. Diese Haltung geht über den zwischenmenschlichen Respekt hinaus. Ich nenne es liebevolle Sympathie, einen herzlichen, seelenvollen Zugang anzubieten, bei dem die Probleme genau so wahrgenommen werden wie die Potentiale.
Hinter dieser Haltung steht die Überzeugung, dass Lösungen
in Ihnen selbst bereits vorhanden sind. Es sind ihre Bodenschätze, von denen Sie vielleicht noch nicht wissen, wo sie zu finden sind. Ich habe
noch niemanden getroffen, der neben seinen Problemen nicht auch eine Menge an Kraft und Ressourcen in sich getragen hätte. Mit liebevoller
Sympathie wird es möglich, den Glauben daran wieder zu entdecken. Und wie sagt ein altes Sprichwort? Der Glaube kann Berge versetzen.
Psychotherapie heißt für mich keineswegs, ausschliesslich hart an den Problemen zu arbeiten, um möglichst schnell wieder alles im Griff zu haben. Die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit braucht Zeit. Prächtige Bäume wachsen langsam. Wenn Sie so wollen, wirkt die Psychotherapie als Dünger, als Wachstumsbeschleuniger mithilfe von Gesprächen in einer fruchtbaren Umgebung. Wichtig ist das Gefühl, dem Therpeuten vertrauen zu können, die Sicherheit, dass aus den vier Wänden des Praxiszimmers nichts nach aussen dringen wird und auch eine gewisse Leichtigkeit, selbst wenn es zuweilen dafür wenig Platz zu geben scheint.
Als besonders hilfreich in meiner psychotherapeutischen Praxis erachte ich aber jenes: den Menschen das Vertrauen und die Liebe zu vermitteln ohne die jeder therapeutische Fortschritt für mich undenkbar wäre. Wir alle bedürfen dieses Gefühls, von dem wir nie zu viel haben können. Wir spielen Rollen, die wir mehr oder weniger gut ausfüllen. Manche Seiten unserer Persönlichkeit werden dabei mehr beansprucht, manche weniger. Einige Facetten kommen überhaupt zu kurz und können sich nicht entfalten. Die Liebe zu sich selbst, darauf aufbauend die Liebe zu Anderen sind zentrale Elemente, die unser Leben prägen. Warum auch immer die Liebe zu kurz kommt, sie verlangt ihr Recht und macht über Symptome auf sich aufmerksam.